(Dr. Meyer bei einer Stoßwellentherapie)
Das Verfahren der extracorporalen Stoßwellentherapie (ESWT) ist ein seit Anfang der 90-er Jahre im Bereich des Bewegungsapparates angewendetes modernes Therapieverfahren bei einer Reihe von Sehnenansatzschmerzen (z.B. Kalkschulter, Tennisellbogen, Fersensporn, chronische Achillessehnenschmerzen).
Mit dieser Methode sammeln wir bereits seit Anfang der 90-er Jahre Erfahrungen, da wir in Kooperation mit dem Caritas-Krankenhaus St. Josef in Regensburg (Urologie und Chirurgie) mit als erste Anwender in Deutschland überhaupt die Stoßwellentherapie durchführen konnten.
Die in wissenschaftlichen Studien durchgeführten Untersuchungen erbrachten eindeutig belegbare Therapieerfolge durch die extracorporale Stoßwelle mit Erfolgsquoten von 70 bis 75% bei den genannten medizinischen Indikationen.
Bei der extracorporalen Stoßwellentherapie (ESWT) erfolgt ein Beschuss der schmerzhaften Gelenkanteile mit hochenergetischen Druckimpulsen. Dabei sollen zum einen Verkalkungen der Sehnenansätze aufgelöst werden und auch ein chronischer Schmerzkreis unterbrochen werden. Diese Methode wurde erstmals im Fachgebiet der Urologie zur Behandlung von Harnleitersteinen angewendet.
In der Regel erfolgen 3 Therapiesitzungen im Abstand von jeweils 2 - 4 Wochen. Die Therapiedauer je Sitzung beträgt 15 - 20 Minuten.
Unerwünschte Nebenwirkungen treten eigentlich so gut wie nie auf, selten kann es zu kleinen Blutergüssen kommen.
Für weitere Rückfragen stehen wir gerne in unserer Praxis zur Verfügung.